Die Ertinger Feuerwehr

Die freiwillige Feuerwehr Ertingen besteht aus der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung.

 Zusammen mit den Teilortswehren Binzwangen und Erisdorf sind wir für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verantwortlich. Der Ausrückebereich unserer Gesamtfeuerwehr umfasst 3 776 Hektar auf dem ca. 5 500 Einwohner leben.  Einsätze in Industrie, -Wohngebieten und viel befahrenen Straßen bilden unsere Einsatzschwerpunkte. Aber auch im vorbeugendem Brandschutz und in der Jugendausbildung sind unsere Feuerwehrleute sehr engagiert. In ca. 40 Feuerwehrproben jährlich wird die Menschenrettung, der Umgang mit der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und die Erste Hilfe geübt.

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Gemeinde Ertingen

    Hauptort Ertingen nach oben   
 
Lage Die Gemeinde Ertingen liegt im Landkreis Biberach am Ostrand der Schwäbsichen Alb, an der Bundesstraße 311 auf der Strecke Ulm-Freiburg.
Einwohnerzahl 4.200    
Markungsfläche 2.490 ha    
Höhenlage 550 - 580m    
Geschichte Funde aus der Jungstein- und Bronzezeit, wie auch die Lage an der keltischen Urstraße, weisen auf eine sehr frühe Besiedlung hin, von welcher der "Rauhe Lehen", die Grabstätte eines vorrömischen Fürstengeschlechts, beredtes Zeugnis gibt. Das hier an der Heerstraße Ennetach-Rißtissen angelegte Zwischenkastell hatte mit seiner Siedlung schon während der Römerzeit eine gewisse Bedeutung. Später war Ertingen wohl der Hauptort des Eritgaues, eines bis in die Alemannenzeit zurückreichenden Gaues, der sich von Zell bis Moosheim erstreckte. Der Name selber wird erstmals um 1100 anläßlich einer Schenkung des Erlevin von Ertingen an das Kloster Zwiefalten erwähnt. 1241 war der Eritgaugraf Wolfrad von Veringen Ortsherr; von 1265 ging das Dorf an die Grafen von Grüningen-Landau, die es 1323 an die Herren von Ellerbach, weiterverkauften. 1331 erreichte der damalige Dorfherr Graf Wilhelm von Montfort bei Kaiser Ludwig dem Bayern die Erhebung zur Stadt und die Verleihung eines Wochenmarktes; doch verhinderten die Zeitläufe - seit 1348 suchte der "Schwarze Tod" Europa heim - eine Blüte. 1443 schließlich erwarb das nahe Zisterziensinnenkloster Heiligkreuztal die Ortsherrschaft. Wie lange und schwere Streitigkeiten, zeigten, verstand sich die staatliche und selbstbewußte Gemeinde zu wehren, wenn sie ihre Rechte beeinträchtigt glaubte. Mit Heilgkreuztal kam Ertingen dann 1804 an Württemberg. Besitz hatten auch die österreichische Herrschaft Bussen, Kloster Salem und Stift Buchau, ihm gehörte die alte, bereits 1169 genannte Pfarrei, zu der ursprünglich Marbach, Erisdorf und der größte Teil von Neufra zählten. 1755 wurde die Marienkapelle, ein Kleinod des Barock, erbaut. Der bedeutendste Sohn der Gemeinde ist der Mundartdichter, Volkskundler und Arzt Michel Buck
Dr. Michael Richard Buck (1832 - 1888).
Besonderheiten
  • "Erholungs- und Freizeitzentrum Schwarzachtalseen"
  • Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegnetz
  • Betreute Seniorenwohnanlage
  • Barocke Marienkapelle