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Lage |
Die Gemeinde Ertingen
liegt im Landkreis Biberach am Ostrand der Schwäbsichen Alb, an der
Bundesstraße 311 auf der Strecke Ulm-Freiburg. |
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Einwohnerzahl |
4.200 |
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Markungsfläche |
2.490
ha |
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Höhenlage |
550 - 580m |
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Geschichte |
Funde aus der
Jungstein- und Bronzezeit, wie auch die Lage an der keltischen Urstraße,
weisen auf eine sehr frühe Besiedlung hin, von welcher der "Rauhe
Lehen", die Grabstätte eines vorrömischen Fürstengeschlechts, beredtes
Zeugnis gibt. Das hier an der Heerstraße Ennetach-Rißtissen angelegte
Zwischenkastell hatte mit seiner Siedlung schon während der Römerzeit
eine gewisse Bedeutung. Später war Ertingen wohl der Hauptort des
Eritgaues, eines bis in die Alemannenzeit zurückreichenden Gaues, der
sich von Zell bis Moosheim erstreckte. Der Name selber wird erstmals um
1100 anläßlich einer Schenkung des Erlevin von Ertingen an das Kloster
Zwiefalten erwähnt. 1241 war der Eritgaugraf Wolfrad von Veringen
Ortsherr; von 1265 ging das Dorf an die Grafen von Grüningen-Landau, die
es 1323 an die Herren von Ellerbach, weiterverkauften. 1331 erreichte
der damalige Dorfherr Graf Wilhelm von Montfort bei Kaiser Ludwig dem
Bayern die Erhebung zur Stadt und die Verleihung eines Wochenmarktes;
doch verhinderten die Zeitläufe - seit 1348 suchte der "Schwarze Tod"
Europa heim - eine Blüte. 1443 schließlich erwarb das nahe
Zisterziensinnenkloster Heiligkreuztal die Ortsherrschaft. Wie lange und
schwere Streitigkeiten, zeigten, verstand sich die staatliche und
selbstbewußte Gemeinde zu wehren, wenn sie ihre Rechte beeinträchtigt
glaubte. Mit Heilgkreuztal kam Ertingen dann 1804 an Württemberg. Besitz
hatten auch die österreichische Herrschaft Bussen, Kloster Salem und
Stift Buchau, ihm gehörte die alte, bereits 1169 genannte Pfarrei, zu
der ursprünglich Marbach, Erisdorf und der größte Teil von Neufra
zählten. 1755 wurde die Marienkapelle, ein Kleinod des Barock, erbaut.
Der bedeutendste Sohn der Gemeinde ist der Mundartdichter, Volkskundler
und Arzt Michel Buck
Dr. Michael Richard Buck (1832 - 1888). |
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Besonderheiten |
- "Erholungs- und
Freizeitzentrum Schwarzachtalseen"
- Ein gut
ausgebautes Rad- und Wanderwegnetz
- Betreute
Seniorenwohnanlage
- Barocke
Marienkapelle
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